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ClickUp Tipps
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Luisa Kohlhas
Luisa Kohlhas
Gründerin · ASTING

Übersicht

ClickUp vs. Excel – fast jedes Unternehmen, das wir kennenlernen, hat Projektmanagement irgendwann mit Excel gestartet. Verständlich – Excel ist da, alle kennen es, niemand muss eine neue Software lernen. Trotzdem stoßen die meisten Teams nach kurzer Zeit an Grenzen: Tabellen werden zu lang, Versionen wuchern, Verantwortlichkeiten verschwimmen. In diesem Beitrag bekommst du eine ehrliche Gegenüberstellung von ClickUp und Excel, klare Kriterien für deine Entscheidung und eine Antwort auf die Frage: Ab wann ist Excel das Problem, nicht die Lösung?

https://www.youtube.com/watch?v=eyKXLeF7DkM

ClickUp vs. Excel: Welches Tool eignet sich für Projektmanagement?

Excel eignet sich für einmalige Auswertungen, Berechnungen und Übersichten – nicht aber als Projektmanagement-System. Sobald mehrere Personen gleichzeitig an Aufgaben arbeiten, Verantwortlichkeiten, Fristen und Status sich ändern oder Projekte wiederkehren, ist ClickUp das deutlich passendere Werkzeug. Tabellen bilden Zustände ab. Projektmanagement-Tools bilden Bewegung ab. Das ist der entscheidende Unterschied bei ClickUp vs. Excel.

Definition: Was ist der Unterschied zwischen Tabellenkalkulation und Projektmanagement Tool?

Eine Tabellenkalkulation wie Excel ist ein Werkzeug zur Erfassung und Berechnung strukturierter Daten. Ein Projektmanagement-Tool wie ClickUp ist ein Werkzeug zur Koordination von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Abläufen über Zeit. Excel ist statisch, ClickUp ist prozessorientiert. Excel zeigt dir, was ist. ClickUp zeigt dir, was als Nächstes passieren muss und wer dafür zuständig ist.

Warum starten so viele Teams mit Excel statt mit ClickUp?

Excel hat zwei unschlagbare Vorteile: Es ist verfügbar und vertraut. Niemand muss einen Account anlegen, niemand muss eine Schulung machen. Das ist für die ersten Wochen Gold wert. Das Problem beginnt, sobald aus der einen Tabelle drei werden, jemand eine eigene Kopie speichert, ein Datum nicht aktualisiert wird und eine Aufgabe „bei jemandem auf dem Schirm“ liegt, aber nirgendwo sichtbar ist. Genau dort scheitert Excel reihenweise.

Wann reicht Excel und wann nicht?

Wann Excel ausreicht

  • Du arbeitest allein an deinen Projekten.
  • Du brauchst eine reine Auswertung oder Berechnung.
  • Es geht um einen einmaligen Plan, nicht um laufende Arbeit.
  • Du dokumentierst Daten, keine Aufgaben.
  • Du brauchst niemanden, der live mitarbeitet oder Benachrichtigungen bekommt.

Wann Excel an Grenzen stößt – und ClickUp punktet

  • Mehrere Personen arbeiten gleichzeitig an denselben Aufgaben.
  • Projekte wiederholen sich (Onboarding, Kundenprojekte, Recruiting).
  • Verantwortlichkeiten und Fristen verändern sich.
  • Du brauchst Benachrichtigungen oder Erinnerungen.
  • Aufgaben hängen voneinander ab.
  • Du willst Auslastung in einem ClickUp Dashboard sehen.
  • Du willst Dokumente, Kommentare und Status an einer Aufgabe bündeln.

6 typische Probleme bei Projektmanagement mit Excel

  1. Versionschaos – Projektplan_final_v3_FINAL_neu.xlsx.
  2. Keine echte Mehrfachbearbeitung – wer zuerst kommt, blockiert.
  3. Keine Benachrichtigungen – Aufgaben verfallen unbemerkt.
  4. Keine Dokumente an der Aufgabe – Mails, Drive und Tabelle sind getrennt.
  5. Keine Abhängigkeiten – wenn Aufgabe A sich verschiebt, merkt Aufgabe B davon nichts.
  6. Schlechte mobile Nutzung – auf dem Handy ist eine Projekttabelle eine Zumutung.

So sieht ein Wechsel von Excel zu ClickUp aus

Schritt 1: Bestehende Tabellen analysieren

Welche Tabellen werden wirklich genutzt – und wofür? Häufig stellt sich heraus, dass 80 Prozent gar nicht mehr aktuell sind. Diese müssen nicht migriert werden, sondern weg.

Schritt 2: Prozesse aus den Tabellen ableiten

Hinter jeder gepflegten Tabelle steckt ein Prozess. Mache diesen explizit, bevor du ihn in ClickUp übersetzt: Wer macht was, wann, mit welchem Ergebnis?

Schritt 3: Listen statt Tabellen

Jede Excel-Tabelle, die wiederkehrende Arbeit abbildet, wird zu einer Liste in ClickUp – mit Custom Fields für die Spalten, die wirklich gebraucht werden. Wie du das systematisch angehst, zeigt unser Beitrag ClickUp einrichten.

Schritt 4: Vorlagen statt Kopien

Wo bisher eine Tabelle pro Kunde dupliziert wurde, kommen Listenvorlagen in ClickUp. Neuer Kunde, neue Liste aus Vorlage – fertig.

Schritt 5: Übergangsphase planen

Plane zwei bis vier Wochen, in denen parallel gearbeitet wird. Danach ein klares Datum, ab dem die Tabelle eingefroren ist. Sonst läuft Excel ewig nebenher und das Team nutzt ClickUp nicht wirklich.

Schritt 6: Schulung und Owner

Wie bei jeder Einführung gilt: ohne Schulung keine Adoption. Plus eine Person, die intern die Pflege übernimmt.

Praxisbeispiel: Vom Excel-Projektplan zur ClickUp-Liste

Ein Bauplanungsbüro arbeitete jahrelang mit einer Master-Excel-Tabelle: 14 Spalten, 280 Zeilen, drei Personen, die theoretisch zuständig waren. In der Realität pflegte sie eine einzige Mitarbeiterin, der Rest schaute selten rein. Nach der Umstellung auf ClickUp gibt es pro Bauprojekt eine Liste auf Basis einer Vorlage, jede Aufgabe hat eine Verantwortliche, eine Frist und einen Status. Die Geschäftsleitung sieht in einem Dashboard, welche Projekte in welcher Phase sind. Die alte Excel-Tabelle wurde nach acht Wochen archiviert – und nie wieder geöffnet.

Checkliste: Solltest du von Excel auf ClickUp wechseln?

Ein Wechsel von Excel zu ClickUp lohnt sich, wenn:

  • mehr als 2 Personen regelmäßig an Aufgaben arbeiten
  • Projekte sich wiederholen
  • Verantwortlichkeiten häufig wechseln
  • Fristen und Erinnerungen wichtig sind
  • mobile Nutzung gebraucht wird
  • Auslastung sichtbar werden soll
  • Dokumente direkt an Aufgaben hängen sollen
  • Excel-Versionschaos auftritt
  • Statusrunden nötig sind, um den Stand zu klären
  • du das Gefühl hast, dass die Tabelle dich mehr beschäftigt als die Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu ClickUp vs. Excel

Welches Tool passt besser für Projektmanagement: ClickUp vs. Excel?

ClickUp – sobald mehr als eine Person beteiligt ist und sich Aufgaben über Zeit verändern. Excel bleibt sinnvoll für Auswertungen, Budgets und einmalige Berechnungen.

Kann ich ClickUp und Excel parallel nutzen?

Ja, aber bewusst. Excel für Auswertungen, Berechnungen, Forecasts. ClickUp für laufende Arbeit, Aufgaben und Projekte. Zwei Werkzeuge mit klaren Aufgaben – nicht zwei Werkzeuge für dasselbe.

Wie übertrage ich bestehende Excel-Listen in ClickUp?

Über den ClickUp Import: CSV oder Excel hochladen, Spalten Feldern zuordnen. Wichtiger als der technische Import ist die vorherige Bereinigung – nicht alles, was in Excel steht, muss nach ClickUp.

Ist ClickUp nicht zu kompliziert für ein kleines Team im Vergleich zu Excel?

Nein – wenn das Setup sauber gemacht ist. Komplex wird ClickUp dann, wenn alle Funktionen aktiviert werden. Mit klarer Struktur ist ClickUp für ein Drei-Personen-Team genauso nutzbar wie für eine 50-köpfige Abteilung.

Was kostet ClickUp im Vergleich zu Excel?

ClickUp hat einen kostenlosen Tarif, der für kleine Teams oft schon reicht. Bezahlte Tarife liegen pro Nutzer im einstelligen Eurobereich pro Monat – deutlich günstiger als die Zeit, die in Excel-Pflege verloren geht.

Verliere ich beim Wechsel von Excel zu ClickUp Daten?

Nein, wenn der Import sauber vorbereitet ist. Wichtig: Historische Daten musst du oft nicht migrieren – ein Stichtag reicht meistens. Alles vor dem Stichtag bleibt in Excel im Archiv.

Weiterführende Ressourcen zur Entscheidung ClickUp vs. Excel

Diese externen Quellen unterstützen deine Entscheidung im Vergleich ClickUp vs. Excel:

Die Frage ClickUp vs. Excel klärt sich, sobald du nicht mehr nur Daten erfasst, sondern Arbeit koordinierst.

Fazit

Excel und ClickUp sind beide gute Werkzeuge – aber für unterschiedliche Aufgaben. Wer Projektmanagement in Tabellen organisiert, baut sich ein System, das mit jeder Person und jedem Projekt fragiler wird. Wer ClickUp einführt, bekommt nicht „Excel mit Buttons“, sondern ein System, das Verantwortlichkeiten und Abläufe wirklich abbildet. Die Frage ist also nicht „ClickUp vs. Excel“ – sondern „Wofür nutzt du was“. Wer Unterstützung bei der Migration braucht, ist mit einer ClickUp Beratung gut beraten.

Du willst raus aus dem Excel-Versionschaos?

In einem kostenlosen Strategiegespräch schauen wir auf deine aktuellen Tabellen und sagen dir ehrlich, welche du behalten solltest – und welche besser in ein ClickUp Setup wandern. Du gehst mit einer klaren Migrationsstrategie raus.

Luisa Kohlhas – Gründerin ASTING Consulting
Über die Autorin
Luisa Kohlhas —
ClickUp Strategin & Gründerin

Luisa Kohlhas ist Gründerin und Geschäftsführerin von ASTING Consulting. Als ClickUp Strategin und Prozessberaterin unterstützt sie Selbstständige, Agenturen und wachsende Teams dabei, ihre Projektmanagement-, Organisations- und Arbeitsprozesse nachhaltig zu strukturieren.

ClickUp Strategin Prozessberatung Systemarchitektur
Luisa Kohlhas – Gründerin ASTING
Autorin
Luisa Kohlhas
Gründerin · ClickUp Expertin

Ich bin Luisa — Gründerin von ASTING Consulting. Du bist hier genau richtig, wenn du Struktur in dein Unternehmen bringen und ClickUp endlich strategisch nutzen möchtest.

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